18. November 2017

WIn 10 Fall Creators Update: Die OneDrive-Änderung

Mit dem gestern veröffentlichten Fall Creators Update für Windows (1709) kommt eine neue Option für OneDrive, die aktualisierte Dateien nur bei Bedarf herunterlädt. Für OneNote ist das aber egal.

Eine der Neuerungen im 1709-er Windows 10 betrifft die Synchronisation von Dateien via OneDrive: Wenn z.B. von einem anderen Gerät Dateien hinzugekommen sind, werden sie im Windows-Explorer zwar angezeigt, aber noch nicht heruntergeladen. Das soll vor allem die Speicherkapazitäten von Subnotebooks, Tablets oder Rechnern mit kleinen Massenspeichern schonen.

Wie ist das dann bei OneNote? Stehen zum Beispiel auf einem Mobilgeräte neu angelegte Notizbücher gar nicht sofort auf dem Windows-PC bereit?

Keine Sorge, die Änderung an der OneDrive-Synchronisation hat auf OneNote gar keine Auswirkungen. Denn OneNote nutzt überhaupt nicht den OneDrive-Sync-Client, sondern hat einen ganz eigenen. Selbst wenn OneDrive auf dem Windows-PC gar nicht installiert wäre (was bei neueren Windows-10-PCs allerdings keine Option ist), würde OneNote mit Notizbüchern auf OneDrive wunderbar funktionieren.

Was im lokalen OneDrive-Ordner per Explorer angezeigt wird, sind ja auch gar nicht die eigentlichen Notizbuch-Daten, sondern pro Notizbuch nur ein kleines Link-File.

Wenn man so will, ist also der Load-on-Demand-Mechanismus des neuen Windows 10 schon lange in OneNote vorhanden: Ein Notizbuch, das in OneNote nicht geöffnet ist, wird bei Bedarf (also beim Öffnen) erst einmal von OneDrive heruntergeladen – nur nicht in den OneDrive-Ordner, sondern in den recht versteckten lokalen Cache.

Sie müssen im aktuellen Windows 10 also bezüglich OneNote nichts umstellen, alles wird genau so funktionieren wie bisher.

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