23. Oktober 2017

Kleines Update für den Web-Clipper

Ein Update des OneNote-Webclippers für Chrome, Firefox und Safari übermittelt aus einigen großen Webshops neben dem Screenshot einer Produktseite auch ein paar Klartext-Daten. Bislang funktioniert er allerdings fast nur mit US-Shops. Immerhin: Mit Amazon Deutschland klappt’s.

 

Der ersehnte neue Web-Clipper nach dem Vorbild des Evernote-Clippers bleibt nach wie vor außer Sicht. Das aktuelle Update des OneNote-Clippers für Chrome, Firefox und Safari speichert nach wie vor nur Screenshots. Lediglich eine Erweiterung um die Ablage von im Browser dargestellten PDFs kam hinzu.

Microsoft will allerdings OneNote und die eigene Bing-Suchengine künftig verzahnen. Welche Auswirkungen das hat, ist noch nicht ganz abzusehen. Allerdings bringt die andere Ergänzung des OneNote-Webclippers eine kleine Idee:

„Clippt“ man eine Produktseite in einem der wenigen unterstützten Online-Shops, landet neben dem üblichen Screenshot auch eine Klartext-Produktbeschreibung nebst Bild in der OneNote-Notiz. Die Daten werden nicht aus der Webseite selbst ausgelesen (das würde die Hoffnung auf einen vernünftigen Clipper a la Evernote / Clearly schüren). Vielmehr steckt ein Bing-Mechanismus dahinter.

Freilich funktioniert das Ganze vorerst nur mit wenigen US-Webshops. Die großen in Deutschland bleiben (vorerst?) außen vor. Stichproben mit Zalando, Alternate, ebay und einigen anderen verliefen allesamt negativ. Einzig mit Amazon.de klappte es.

Schön ist aber anders. Die Produktbeschreibung wird nach einigen Zeilen einfach abgeschnitten (siehe oberes Bild). Warum der Komplett-Screenshot dann auch noch auf die Notizseite muss, ist unklar. Ein Link zum Originalangebot würde in diesem Fall reichen.

Klartext ja ... aber leider nicht vollständig.
Klartext ja … aber leider nicht vollständig. Der Seitentitel müsste auch nicht ganz so sperrig sein.
Warum der komplette Produktseiten-Screenshot  mit gespeichert wird (Darstellung hier stark verkleinert), sollte zumindest eine auswählbare Option sein.
Dass der komplette Produktseiten-Screenshot mit gespeichert wird (Darstellung hier stark verkleinert), sollte zumindest eine auswählbare Option sein.

Aber nehmen wir optimistisch einfach mal an, dieses Mini-Feature ist als Technologiedemo und Ausblick auf eine kommende, verbesserte Webclipper-Funktionalität zu verstehen. Nehmen wir weiter an, es steckt keine irgendwie geartete kommerzielle Verbindung zwischen Microsoft und den unterstützten Shops dahinter. Dann darf noch gehofft werden.

Der Webclipper ist das Einzige (aber für mich extrem relevante), was mich als eingefleischter OneNote-Anhänger doch immer wieder neidisch zum Konkurrenten Evernote schielen lässt.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.