OneNote-Webclipper 2.0: So gut wie der von Evernote?

Der Webclipper zum schnellen Festhalten von Web-Inhalten direkt vom Browser aus ist einer der Hauptgründe für einen neidischen Blick der OneNote-Nutzer zum Konkurrenten Evernote. Microsoft hat offenbar auch rüber geguckt und die Browser-Erweiterung entscheidend verbessert.

Jetzt kann ich es ja zugeben: Ich bin untreu. Ausgerechnet ich; der blogbetreibende, bücherschreibende OneNote-Missionar und Fan Nr. 1, gehe seit Jahren fremd. Mit Evernote! Und das nur aus einem einzigen Grund: dessen hervorragender Webclipper. Dazu muss man wissen, dass ich selbst OneNote zu mindestens 50 Prozent für die Web-Recherche einsetze. Genauer eigentlich zur Planung von Urlauben, Renovierungsarbeiten, Anschaffungen, Buchprojekten usw. Aber immer mit vielen Infos aus dem Netz. Und das, was Microsoft den OneNote-Anhängern bislang als Hilfe angeboten hat, war schlichtweg Murks. Das gilt für den alten Webclipper des Internet Explorers genauso wie für den seit ca. einem Jahr erhältlichen Bookmarklet-Clipper für Firefox und Safari und das Chrome-Add-In.

Die im Internet Explorer verankerte Lösung erlaubt zwar die Zielauswahl (Notizbuch, Abschnitt, Seite) und erhält Textinhalte und Links. Dafür schmeißt sie aber alles, was nach HTML riecht, einfach auf eine Notizseite und zerhaut damit natürlich das Originallayout bis zur Unkenntlichkeit. Außerdem ist eine lokale Installation von OneNote 2010 oder 2013 zwingend erforderlich.

Die neueren auf Javascript basierenden Clipper für die andere Browser bildeten zwar die Originalseite eins zu eins in OneNote ab. Das aber nur, weil sie lediglich als Screenshot, also als Bitmap-Grafik gespeichert wurden und zudem ausschließlich komplett, also die ganze Seite. Zwar lassen sich die Inhalte dank OCR weitgehend zuverlässig durchsuchen. Das Herauskopieren von Textelementen funktioniert indes nur sehr umständlich. Enthaltene Links verlieren komplett ihre Funktion. Zudem gab es bislang nur ein Speicherziel: Alles wurde im Abschnitt „Schnelle Notizen“ des Hauptnotizbuchs gesammelt und will von dort aus mühsam per Hand einsortiert und zugeordnet werden.

Der Evernote-Webclipper macht das alles weit besser. Er fragt beim Ausschneiden nicht nur nach Zielnotizbuch und Tags (Evernote organisiert nach Schlagworten statt in Abschnitten). Er bietet sogar an, den Inhalt der Webseite zu analysieren, von unerwünschtem Ballast wie Bannerwerbung, Navigations- und Schmuckelementen oder Kommentaren zu befreien und als ansprechend schlicht gestalteten Textblock mit Überschriften, Bildern und intakten Links im Notizbuch zu speichern.

Nachdem ich zunächst den Evernote-Clipper (respektive das Add-On Evernote Clearly) für OneNote missbraucht habe (Seite bereinigen lassen, markieren und per Clipboard manuell in OneNote übertragen) war mir das irgendwann zu umständlich und ich habe meine Web-Clippings in Evernote gespeichert. Für manche Projekte musste ich notgedrungen mit beiden Programmen parallel arbeiten. Damit könnte jetzt Schluss sein.

Seit heute gibt es eine stark überarbeitete OneNote-Webclipper-Erweiterung für die gängigen Browser, die auf den ersten Blick tatsächlich dafür sorgen könnte, dass ich Evernote endgültig den Rücken kehren kann. Die Neuerungen im Einzelnen:

Speicherziel frei wählbar

Sicher eine der wichtigsten Änderungen: „Geclippte“ Webseiten werden nicht mehr grundsätzlich im Abschnitt „Schnelle Notizen“ gespeichert. Stattdessen lassen sich genau wie beim Evernote-Vorbild Zielnotizbuch, -abschnitt und -seite vor dem Speichern auswählen. Dabei dürfen neben den eigenen (auf dem eigenen OneNote-Speicher abgelegten) Notizbüchern auch solche als Ziel dienen, die von anderen mit Schreibrechten freigegeben wurden. Praktischerweise merkt sich der Webclipper die letzte Zielauswahl, so dass man sich nicht jedes Mal durch die ganze Notizenliste hangeln muss, wenn man mehrere Webseiten an derselben Stelle speichern möchte. Was allerdings nicht geht: Ausschnitte in bereits vorhandene Seiten einfügen; jeder Aufruf des Webclippers legt im gewählten Abschnitt eine neue Seite an. Ansonsten: Klasse! Das hat wirklich gefehlt.

Endlich: Der Speicherort für Webclippings lässt sich nun frei bestimmen – allerdings nur für auf OneDrive gespeicherte Notizbücher.
Endlich: Der Speicherort für Webclippings lässt sich nun frei bestimmen – allerdings nur für auf OneDrive gespeicherte Notizbücher.

 

Seitenausschnitte speichern

Bislang leider nur in der Erweiterung für den Chrome-Browser enthalten: Ähnlich dem Screen-Clipper von OneNote lässt sich nun ein rechteckiger Ausschnitt einer Webseite bestimmen und damit zum Beispiel Navigationselemente oder Bannerwerbung am Rand aussparen. Diese Ausschnitte sind allerdings nach wie vor Grafiken. Handlicher als vorher, immer noch durchsuchbar aber nach wie vor natürlich ohne markier- und editierbare Texte und vor allem ohne funktionsfähige Links. Ob und wann auch Nutzer anderer Browser wie der Internet Explorer(!), Firefox oder Safari dieses Feature nachgereicht bekommen, war von Microsoft nicht zu erfahren. Bei deren Webclipper fehlt der mittlere Button (Bereich) schlichtweg.

Unter Firefox und dem Internet Explorer fehlt der mittlere Button für das Ausschneiden von Bereichen.
Unter Firefox und dem Internet Explorer fehlt der mittlere Button für das Ausschneiden von Bereichen.

Automatische Inhaltsauswahl

Zweifellos das stärkste Feature des Evernote-Webclippers (und der separaten Erweiterung Evernote Clearly) ist die automatische Auswahl relevanter Inhalte – etwa Überschrift, Textinhalt und Bilder eines Blogbeitrags. Bereits in der letzten Überarbeitung des OneNote-Webclippers  haben die Entwickler ein äquivalentes Feature angedeutet. Allerdings beschränkte sich diese Funktion auf zusätzlich zum großen Screenshot übertragene Textblöcke mit Produktbeschreibungen ganz weniger unterstützter Online-Shops (immerhin auch Amazon.de) und ausschließlich amerikanischer Rezeptseiten. Jetzt soll es nicht nur mit praktisch jeder Webseite funktionieren. Die Analyse soll sogar zwischen Artikeln (News, Blogs…), Rezepten oder Produkten in einem Online-Shop unterscheiden und den Inhalt dementsprechend aufbereiten können.

Ein sehr ambitioniertes Versprechen. Und nach ersten Tests mit rund zwei Duzend Webseiten und Online-Shops zeigen sich auch sehr gemischte Ergebnisse. Blog- oder News-Artikel funktionieren in aller Regel ziemlich gut und werden auf Überschrift, Bilder und relevante Textinhalte reduziert. Die Überschrift wir auch gleich als Titel für die Notizseite genutzt. Lediglich Aufmacher-Bilder unterschlägt der Clipper gerne mal; vor allem, wenn sie vor der Überschrift stehen.

Webclipper 1

 

Bei mehrseitigen Artikeln, in denen man per Navigations-Links blättern müsste, wird naturgemäß nur die aktuelle Seite an OneNote geschickt. Tipp hierzu: Viele Portale und News-Seiten und auch manche Blogs bieten eine Druckansicht des kompletten Beitrags, meist als Symbol über oder unter dem jeweiligen Beitrag. Rufen Sie die zuerst auf, wird meist der komplette Artikel dargestellt. Clippen Sie dann einfach diese Ansicht.

Übrigens: Auf dem OneNote-Blog stehen auch längere Artikel immer zusammenhängend auf einer Seite. Der Web-Clipper 2.0 funktioniert hervorragend damit und bietet Ihnen somit eine sehr bequeme Möglichkeit, beliebige Inhalte dieser Seite in OneNote zu archivieren.

Weniger erfreulich verliefen die Tests mit Online-Shops und ähnlichen Seiten. Der Web-Clipper versucht, selbstständig festzustellen, ob es sich bei dem auszuschneidenden Inhalt eher um eine Produktinfo als einen textlastigen Artikel handelt und die enthaltenen Infos entsprechend aufzubereiten. Das ist daran zu erkennen, dass die Schaltfläche im Webclipper-Dialog nicht mehr mit „Artikel“, sondern mit „Produkt“ beschriftet wird. Zudem ist die Vorschau mit „#PRODUCT“ überschrieben.

Webclipper 2

Da es keinerlei Standard für die Produktinfo-Darstellung in Online-Shops gibt, kann das nicht immer zufriedenstellend funktionieren. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat Microsoft diese Funktion auf die populärsten US-Webshops hin optimiert. Deutsche Angebote werden häufig gar nicht als Produktinfo erkannt, wobei der Clipper recht willkürlich wirkende Inhalte zur Übertragung an OneNote aufbereitet. Das reicht von informativen Zusammenfassungen mit Bild und Beschreibungstext, aber ohne Preis über beliebigen Bild- und (oft sinnlosen) Textinformationen (etwa auf alternate.de) bis hin zu einer nackten Sammlung von Fotos und lediglich einer Überschrift (z.B. zalando.de). Erwartungsgemäß überfordert ist der Algorithmus auch mit (für die Speicherung in OneNote sicher interessanten) Portalen wie Immoscout24, mobile.de oder ebay.de. Recht gut klappt es zum Beispiel wie schon in der vorigen Webclipper-Version mit Amazon.

Eine ähnliche „Intelligenz“ will der Clipper bei der Erkennung von Kochrezepten bieten. Wird ein solches erkannt, heißt die Clipper-Schaltfläche „Rezept“; über der Vorschau steht „#RECIPE“. Hier beschränkten sich meine Tests auf kochrezepte.de und chefkoch.de. Bei beiden klappte die Aufbereitung der Rezeptdaten überraschend gut.

Webclipper 3

Werden die falschen Informationen oder sogar überhaupt keine (ebay) aufbereitet, hilft immer noch der Wechsel zum grafischen Screen-Clipping. Durch die Möglichkeit der freien Ausschnittwahl (leider bislang nur bei Chrome) lässt sich damit der Inhalt wenigstens auf das wesentliche reduzieren.

 

Fazit: Schon viel, viel besser

Auch wenn in kleineren Details der Evernote-Clipper noch einen Tick besser ist (Korrekturmöglichkeit des erkannten Inhalts/Umfangs; Textmarker-Funktion) – der OneNote-Clipper 2.0 bietet alles, was mir gefehlt hat. Für mich persönlich die wichtigste OneNote-Neuerung der letzten Monate. Und das waren viele.

Trotzdem – auch wenn es mich persönlich schon stört, wie jedes Update einer OneNote-Ausgabe nutzerseitig in Foren und sozialen Netzwerken immer von „aber hier fehlt noch…“-Nörgelei begleitet wird. Immerhin ist OneNote in fast allen Versionen kostenlos und wird dennoch derzeit von den Entwicklern wirklich rasant vorangetrieben. Ich kann mich bei aller Begeisterung meiner fachjournalistischen Berufung nicht ganz entziehen und muss auch hier ein paar Kritikpunkte anbringen.

  • Dass Microsoft bei keiner der jüngeren Neuerungen rund um OneNote lokal oder im LAN gespeicherte Notizbücher berücksichtigt, ist inzwischen deutlich. Sie werden auch vom Webclipper konsequent nicht angesteuert. ABER: Dass Notizbücher auf SharePoint Online (Office 365 / OneDrive for Business) vom Webclipper nicht unterstützt werden, ist gänzlich unverständlich und hoffentlich nicht endgültig. Derzeit lassen sich ausschließlich Notizbücher auf dem Comsumer-OneDrive (kostenloses Standard-Microsoft-Konto) per Web-Clipper beschicken. Einziger (und für viele Firmen sicherheitspolitisch eher ausgeschlossener) Workaround: Freigabe des SharePoint-Notizbuchs für den Microsoft-Account. Geteilte Notizbücher tauchen nämlich in der Zielauswahlliste des Webclippers sehr wohl auf.
  • Was ich noch stark vermisse und was sowohl der Evernote-Clipper als auch die alte im Internet-Explorer integrierte OneNote-Lösung bieten: Die Option, gezielt markierte Texte oder Bildinhalte an OneNote zu schicken. Beim Evernote-Clipper gibt’s dafür sogar einen Eintrag im Kontextmenü.
  • Die Auswahlmöglichkeit eines Teilausschnitts bei der Speicherung des Seiteninhalts als Grafik ist prima. Warum sie aber auf Google Chrome begrenzt ist und nicht mal im hauseigenen Internet Explorer zur Verfügung steht, erschließt sich mir so gar nicht.
  • Ein Javascript-Bookmarklet ist sicher nicht die eleganteste Lösung, Browser wie Mozilla Firefox um Funktionen zu erweitern. Ein „echtes“ Add-In wie in Chrome wäre schon komfortabler. Zumal nicht jeder Nutzer die Lesezeichenliste ständig einblenden will, die Add-In-Icons aber sehr wohl permanent anzeigen lässt.
  • Die beworbene „Intelligenz“ der Aufbereitungsautomatik lässt vor allem bei Webshop-Artikeln sehr zu wünschen übrig. Die Verbesserung des Algorithmus ist vermutlich eine viel zu große Aufgabe. Aber eine manuelle Eingriffsmöglichkeit in das Ergebnis der Analyse (Auswahl der relevanten Elemente der Webseite per Maus) ähnlich wie beim Evernote-Clipper würde schon sehr helfen.

Ok, vom fehlenden Support für OneDrive for Business abgesehen ist diese Kritikpunkt-Liste schon Jammern auf hohem Niveau. Der neue Webclipper ist nicht nur ein Schritt in die richtige Richtung, sondern so schon sehr, sehr brauchbar. Und für mich persönlich ein Grund, eine langjährige Affäre endlich abzubrechen. Nämlich die zu Evernote, die nur noch auf der Liebe zu dessen Webclipper basierte.

18 Kommentare

  1. Es gibt soviel das man in dem Clipper besser machen könnte … aber auch einiges das brauchbar ist.
    Meine Wünsche
    – sofort start, momentan braucht der Clipper 3 sec zum starten pro Tab … no way!
    – ein gefühlt Zufalls basiertes clippen
    – Clipper schließt sich nicht automatisch nach dem Clippen
    – Es fehlen Optionen wie
    –> Symbol aus der Leiste entfernen und Clipper per rechtsklick starten aktivieren
    –> One Klick in der Leiste aktivieren, statt dem Pop Up Menu wird ein Standard Funktion geöffnet
    –> Tastenkombi(s) aktivieren
    – symbol ist grau wenn die Funktion nicht gegeben ist

    Meine Traumfunktion wäre eine Funktionesweise wie „print friendly“
    – tastenkombi aktiviert: ScreenCapture(kein Bild) „ganze Seite“
    – Eine Vorschau popt auf
    – Werbung und Menü sind automatisch ausgeblendet
    – per klick kann ich Text Abschnitte und Bilder ausblenden – diese abschnitte werden je nach moushovering sichtbar und somit leicht zu bestimmen was ich ausblenden will
    – nach dem übertragen schließt sich der Clipper wieder

    „print friendly“
    https://chrome.google.com/webstore/detail/print-friendly-pdf/ohlencieiipommannpdfcmfdpjjmeolj?hl=de

  2. Ich habe mich falsch ausgedrückt … im oberen Bereich sind das nicht meine Wünsche im Sinne was ich möchte … sondern was verbessert werden kann 😀

  3. Ich verwende das Firefox-Addon namens „Clip to OneNote“ von dem freundlichen Inder – da kann man die ganze Seite clippen, oder nur die Markierung. Und man kann wählen wohin man das Zeug haben will.

  4. Wie und wo kann ich den neuen

  5. Sorry!
    Sieht sehr interessant aus.
    Wie und wo kann ich denn den neuen Clipper installieren?
    Danke für Eure Hilfe!

    • Stefan Wischner

      Microsoft hat die Web-Clipper-Seite überarbeitet und tatsächlich die Kurzanleitung dabei weggelassen 🙁

      So geht’s:

      Chrome: Zu https://www.onenote.com/Clipper/OneNote navigieren, auf den Button „In Chrome installieren“ klicken.

      Andere Browser: Auf derselben Webseite den statt dessen dargestellten Button „Jetzt abrufen“ per Drag&Drop in die Lesezeichenleiste ziehen. Alternative: >Rechtsklick auf den Button, Link bzw. Verknüpfung in die Zwischenablage kopieren (ist eine längere Javascript-Codezeile), neues Lesezeichen/Favoriten anlegen, beliebig benennen (etwa „An OneNote senden“) und als URL den INhalt der Zwischenablage einfügen.

      Hoffe, die Kurzanleitung reicht 🙂

      Viele Grüße
      Stefan Wischner

  6. Schade, dass der Webclipper nur mit der Maus und Microsoftgedenksekunden funktioniert.
    Schade , dass es die Möglichkeit über Kontextmenu (re Maustaste) „send to Onenote“ nicht für Firefox, Chrome und Safari gibt (funktioniert ohne die Gedenksekunden).

    • Stefan Wischner

      Die „Gedenksekunden“ kommen daher, dass der neue Webclipper auf Javascript-Basis die Seite direkt im Notizbuch auf OneDrive erzeugt; da liegt also noch die Authentifizierung und die naturgemäß nicht rasante Kommunikation davor.
      Die alte „Send to OneNote“ – Option des Internet Explorer hingegen „spricht“ mit dem lokalen Windows-OneNote, das entsprechend auch installiert sein und das gewünschte Notizbuch geöffnet haben muss.
      Eine Kontextmenü-Option auch mit dem neuen Webclipper ist denkbar; die Gedenksekunde wird aber wohl bleiben.

  7. Gibt es den Webclipper auch für Safari auf dem Mac? Wenn ich mit dem Mac auf der entsprechenden Wenseite auf den Button „Jetzt Abrufen“ klicke passiert rein gar nichts.

    • Stefan Wischner

      Hallo! Ja, der funktioniert auch für Firefox. Da aber Microsoft hier jede Dokumentation auf der Webseite verweigert, habe ich Ihre berechtigte Frage zum Anlass für einen eigenen Beitrag genommen: http://onenote-blog.de/onenote-webclipper-in-safari-und-firefox/
      Vielen Dank für die Anregung.

      • Danke für den Hinweis. So geht es, wenn auch nicht sonderlich „elegant“. Jedenfalls im Vergleich zu Chrome Lösung. Aber besser als nichts, ich dachte schon ich muss auf OneNote verzichten. Wollte es nämlich jetzt mal testen. Aber ohne Web Clipper wäre das gar nichts.

  8. Schade das nur OneNote Notizbücher in der Cloud unterstützt werden. Für die Arbeit leider nicht zugreifen da hier die Notiz bücher auf einem internen Sharepoint liegen. Da werde ich doch oben genannte Firefox Addon ausprobieren.

  9. Solange bei Windowsphone die Webseiten weder geclippt noch in andere OneNote- Abschnitte verschoben werden können ist und bleibt OneNot für das mobile Arbeiten eine Krücke und Evernote der Sieger. Abgesehen von den Synchrontroubs, die zum Glück in letzter Zeit wieder weniger auffallen.

    Auf dem Desktop ist OneNote der Favorit sonst eben Evernote.

  10. Wie kann ich denn mit dem Firefox Add-On einfach URLs / Links clippen? Die Optionen beziehen sich auf Inhalte, wie Ausschnitte von Websites usw. – aber was, wenn ich URLs als Notizen sammeln will? Welches wäre da der schnellste / einfachste Weg, wenn ich Firefox-Nutzer bin?

    • Stefan Wischner

      Das mache ich persönlich sogar weit häufiger als Inhalte zu clippen, allerdings nicht mit dem Webclipper.
      Ich habe die entsprechende OneNote-Seite einfach auf dem Zweitmonitor offen (andocken an den Fensterrand des Hauptmonitors z.B. mit STRG-ALT-D geht natürlich auch) und ziehe die zu speichernde URL einfach aus der Browser-Adressleiste mit der Maus auf die Notizseite. Geht schneller als jeder Clipper.

  11. Sehe ich es richtig oder wird beim OneNote-Webclipper kein Link auf die geclippte Website mitgegeben, anders als bei Evernote? Ich frage drum, weil ich grad ein wenig am Pröbeln und vergleichen zwischen Ever- und Onenote bin.

    • Doch, wird er, und in der Vorschau auch mit angezeigt. Bis vor kurzem landete er unterhalb des Inhalts, seit neuestem ganz am Anfang der Seite, hinter „Ausgeschnitten aus:“

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